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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Ganz beliebt in moderner Architektur: weitflächige Verglasungen. Immer wirksam, um Neubauten etwas Exklusives zu verleihen. Ganz beliebt bei manchen Jugendlichen: Scratching. Allerdings sind Kratzer im Glas meist nicht auf Scratching – eine Form von Graffiti durch einritzen von Glas – zurückzuführen, sondern auf Schäden von ausführenden Professionisten selbst.

Leider zerkratzt Glas geradezu gemein schnell und lässt Kratzer oft erst nach der Reinigung sichtbar werden. Glaser, Fliesenleger, Maler und andere Fachkräfte können oft durch jede Vorsicht nicht vermeiden, feine Kratzer in den Scheiben zu verursachen. Der Schaden kann schon während des Einbaus passiert sein, genauso wie versehentlich bei der Reinigung oder durch Unwetterschäden. Das Ärgerliche an Schrammen und Kratzern in großzügig verglasten Häuserfassaden ist zumeist, dass sie nicht nur gut sichtbar, sondern die Glasflächen meist groß und schwer auszutauschen sind. Sind dazu noch mehrere Scheiben beschädigt, kommt das teuer zu stehen.

Wer also im Glashaus sitzt, sollte am besten erst gar keine Steine dabei haben. Die Fragilität der modern verglasten Bauten verlangt Vorsicht. Wenngleich ein Glasschaden ebenso schnell in kleineren Fenstern oder Windschutzscheiben passieren kann. Für Glasoberflächenschäden haftet zwar meist die Versicherung – außer bei Selbstverschuldung – doch wie der Schaden nun zu beheben ist will dennoch wohl überlegt sein.

Was tun bei Glasschäden?

Im Falle von zerkratzten Glasscheiben gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Behebung. Zum einen: man lässt die kaputte Scheibe gegen eine neue austauschen. Das unerfreuliche daran sind leider hohe Kosten und viel Aufwand. Sinnvoll bis notwendig wird dies bei besonders schweren und bei internen Schäden. Ein paar Kratzer und Schrammen allein hingegen sind es kaum wert, das gesamte Fenster entfernen zu lassen. Hierfür gibt es Systeme, mit denen sich kristallklares Glas einfacher wieder erreichen lässt. Glassanierung heißt das Zauberwort. Die schnellste Alternative zum Glasaustausch ist eine Poliermethode, die das Glas rund um den beschädigten Bereich in flüssigen Zustand versetzt, um es dann wieder zusammenfließen zu lassen. Dadurch wird kein Material abgetragen und das Glas büßt nicht in Schall- oder Wärmeisolierung ein, doch der Kratzer verschwindet einwandfrei.

„Kratzer mit bis zu 0,11 mm Tiefe lassen sich ohne Glasaustausch problemlos beheben, ohne Anwendungsspuren zu hinterlassen.“, so Alexander Lederer von Multiwork & Multitrade, die das Glassanierungssystem anbieten. Beliebt ist die Methode, weil sie ohne Schmutz- und Lärmbelästigung, zügig vor Ort durchgeführt wird. Natürlich spielt auch der Preisunterschied gegenüber dem Glasersatz eine große Rolle, denn die Sanierung kostet nur einen Bruchteil dessen, was ein Glasaustausch sich kosten ließe.

Sanierung ist rund um den Glasbau nützlich bis notwendig, denn so wird mit neuem Glas wertvoller Rohstoff gespart und die Ästhetik der Glasfassaden lässt sich einfacher erhalten. Abgesehen davon ist auch Glas ein Stoff, der altert und Pflege braucht. Glas verwittert naturgemäß, da Luftschadstoffe seine Oberfläche angreifen und Wasser die Ionen aus der Glasstruktur herauslöst – dadurch läuft das Glas aus und erscheint in Folge schmutzig, milchig. Auch Regenwasser, das aus der Luft Schmutzpartikel filtert und sich dann auf den Scheiben absetzt, führt zu Verschmutzungen. Glas muss gepflegt werden, und kostengünstige Behandlungen sind bei Spezialisten zu finden.

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